Musik

Gute Musik ist natürlich auch im Wohnmobil wichtig. Und es gibt viele Möglichkeiten, Musik in das Wohnmobil zu bringen: Autoradio, iTunes, Streaming Apps auf dem Smartphone usw.

Allerdings habe ich bisher keine einfache Möglichkeit gefunden, im Wohnmobil mit einem simplen Knopfdruck die gewünschte Hintergrundmusik zu starten. Also habe ich mal versucht, eine solche einfache Möglichkeit in smartWoMo einzubauen. Das Ergebnis sieht auf einem Tablet oder Computer so aus:

ScreenshotBrowserMusic

Man sieht in smartWoMo verschiedene Wiedergabe-Listen – in diesem Beispiel also „Entspannung“, „Filmmusik“, „Jazz“, „Klassik“, „Oldies“ und „Pop“. Diese Listen entsprechen Verzeichnissen im Dateisystem des Raspberry. Die Namen kann man selbst festlegen. In die einzelnen Verzeichnisse kopiert man die zugehörigen Musikstücke hinein.

Um die Musik anzuhören, tippt man auf eine Liste. Die gerade aktive Liste wird mit einem blauen Punkt markiert. Wenn man die Musik anhalten möchte, tippt man noch mal auf die Liste. Möchte man eine andere Liste anhören, tippt man auf die andere Liste.

Einfacher geht’s nicht, oder ?

Abgespielt wird die Musik direkt auf dem Tablet oder Smartphone, auf dem man die Webseite von smartWoMo gestartet hat. Wenn du ein Bluetooth fähiges Autoradio hast, kannst du die Musik dann vom Smartphone auf das Autoradio übertragen. Falls nicht, schliesst du das Smartphone per Audiokabel an das Radio an. Oder du hörst dir die Musik per Kopfhörer an.

Hier ein Beispiel mit anderen Listen und auf dem Smartphone:

SmartPhoneMusik

Aktuell befindet sich diese neue Funktion im Test in meinem Wohnmobil, deshalb habe ich sie noch nicht auf einer eigenen Seite dokumentiert.

Außerdem arbeite ich noch an einer Erweiterung: es wird möglich sein, auf diese einfache Art auch Musik von Radiosendern über das Internet zu hören – sofern man eine Internetverbindung im Wohnmobil hat.

Batteriemonitor

Wir nutzen unser Wohnmobil nicht nur für den Urlaub, sondern auch als Ersatz für einen zweiten Pkw. Allerdings kann es trotzdem passieren, dass das Wohnmobil längere Zeit nicht genutzt wird. Zum einen fahre ich gerne mit dem Fahrrad und zum anderen haben wir ja noch ein weiteres Auto.

Bisher habe ich alle paar Tage im Wohnmobil nachgeschaut, wie der Füllstand der Batterie ist. War nicht wirklich ein Problem – das Fahrzeug steht ja vor der Tür. Aber da ich ja nun mal smartWoMo entwickelt habe, wollte ich den Ladezustand der Batterie eben auch auf meinem Smartphone kontrollieren können.

Also habe ich mich entschieden, smartWoMo um eine Möglichkeit zu erweitern, die Batteriespannung zu messen. Dokumentiert ist das Ganze auf der Batterie Seite.

Viel Spaß beim Nachbauen.

Die Heizung

Nun findest du auf der Seite Heizung die Beschreibung, wie du smartWoMo in dein Wohnmobil einbauen kannst. Das ermöglicht es dir, die Heizung per Smartphone, Tablet oder Computer zu steuern – sowohl innerhalb des Wohnmobils, als auch per Internet aus der Ferne.

Wenn du Fragen dazu hast, hinterlasse einfach einen Kommentar auf meinem Blog. Oder sende mir eine Mail an die Adresse, die du im Impressum findest.

Viel Spaß beim Nachbauen !

 

Es kann losgehen mit dem Raspberry Pi

So, jetzt habe ich Zeit gefunden, die ersten Raspberry Pi Beschreibungen zu erstellen.

Rechts oben im Menü gibt es den neuen Beitrag „Einsteigen„. Dort findest du eine Einkaufsliste und Installationsanleitungen für den Raspberry Pi und die smartWoMo Software. Wenn du den Anleitungen folgst, hast du am Ende einen funktionsfähigen Raspberry Pi inklusive smartWoMo.

Wenn du möchtest, kannst du zusätzliche, kostenlose Software auf deinem Raspberry Pi installieren. Beispielsweise Bürosoftware oder Spiele. Stöbere einfach mal im Raspberry Pi Store, den du über das Menü der grafischen Oberfläche findest.

Als nächstes werde ich beschreiben, wie du den WLAN Stick installierst und Temperatursensor und Heizungsrelais anschliesst. Sobald ich wieder Zeit finde.

Große Änderungen kündigen sich an

Der Sommer ist leider vorbei und es geht weiter mit smartWoMo. Während unserer Fahrten mit dem Wohnmobil hatte ich Muße, mir die nächsten Funktionen für smartWoMo auszudenken. Dabei sind viele Ideen zusammengekommen und mir ist klar geworden, dass einige davon mit der aktuellen Plattform schwierig umzusetzen sind. Schon bisher war es so, dass die Programmierung der Android App mit Java sehr zeitintensiv war und ich nur langsam vorangekommen bin. Da ich das Ganze in meiner Freizeit betreibe, habe ich mir also überlegt, wie ich mit der Software-Entwicklung schneller vorankommen könnte. Das Ergebnis war der Entschluss, für die weitere Entwicklung nicht mehr eine Android App  als Basis zu verwenden, sondern einen Raspberry Pi.

Ein weiterer wichtiger Grund, die Plattform zu wechseln war, dass ich anderen Bastlern die Möglichkeit geben wollte, smartWoMo an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Die gesamte Plattform ist nun offen, sodass jeder, der JavaScript programmieren kann, smartWoMo um eigene Funktionen erweitern kann.

Und der Entschluss war gut. Einen ersten Prototyp konnte ich bereits mit sehr wenig Aufwand fertig stellen. Der hat noch nicht alle Funktionen der bisherigen Lösung. Aber das ist nur eine Frage der Zeit.

Du kannst den Prototyp in folgendem Video bewundern:

 

Viel Spaß dabei.

Zum Kommentieren ist jetzt Anmeldung erforderlich

Ursprünglich wollte ich es Euch – meinen Lesern – so einfach wie möglich machen, hier Kommentare zu hinterlassen. Leider haben mittlerweile diverse Spam Bots mein Blog entdeckt, sodass mein E-Mail Eingang ständig mit zu genehmigenden Spam Kommentaren vollgemüllt wird.

Um die abzuwehren, muss ich nun doch eine Registrierungspflicht einführen. Ich hoffe, dass Ihr Euch davon nicht abschrecken lasst.

Sommerpause

Die Tage werden länger und wärmer. Garten und Wohnmobil locken ins Freie und auf Reisen – auch meine Familie und mich 🙂

Aus diesem Grund werde ich die nächsten Monate keine neue Version von Smart WoMo veröffentlichen. Aber keine Sorge: eine neue Version mit neuen Features gibt es dann im nächsten Winter.

Als Vorgeschmack sei eines dieser Features schon verraten: es wird für Softwareentwickler die Möglichkeit geben, die Smart WoMo App nach eigenen Vorstellungen zu erweitern. Wie das geht, erkläre ich dann bei Veröffentlichung der nächsten Version.

Allen Lesern wünsche ich bis dahin tolle Reisen mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen.

Bis dann,

Kai-Uwe

smart WoMo Version 2.0 ist fertig

Und weiter geht’s mit dem Projekt. Smart WoMo hat zusätzliche Funktionen erhalten – sowohl in der Hardware, als auch in der Software. So sieht jetzt die Fernsteuerung per Chat aus (zum Vergrößern auf das Bild klicken):

Screenshot_2015-02-03-07-39-56

Diebstahlwarnung
Die smart WoMo App enthält nun eine Diebstahl-Warnung, die man per Chat-Nachricht durch die Eingabe von „a an“ (Alarm an) aktivieren kann. Sobald das Wohnmobil bewegt wird, sendet die App per Chat eine Diebstahlwarnung an den Eigentümer. Dabei wird auch kontinuierlich die aktuelle GPS-Position des Wohnmobils übertragen. So kann man auf dem Smartphone oder dem Computer verfolgen, wo sich das Wohnmobil gerade befindet. Falls der Dieb einen GSM-Störsender verwendet, kann man das daran erkennen, dass die Chat-Verbindung zum Wohnmobil abbricht. Im Chat Status des Wohnmobils kann man auf einen Blick erkennen, ob der Alarm eingeschaltet ist.
Smart WoMo ermittelt den Standort des Wohnmobils normalerweise über GPS. Wenn das Smartphone keine Verbindung zu den GPS-Satelitten bekommt (weil es beispielsweise in einem Schrank untergebracht ist), wird der Standort mit Hilfe des mobilen Netzwerks bestimmt. Das ist nicht so genau, wie per GPS, aber es genügt, um zu erkennen, ob sich das Wohnmobil bewegt.
Die Diebstahlwarnung funktioniert übrigens auch ohne Arduino.

Aktuelle Position des Wohnmobils
In der Statusnachricht, die man durch die Eingabe von „i“ per Chat anfordert, wird jetzt auch die aktuelle GPS-Position des Wohnmobils übertragen – und zwar unabhängig von der Diebstahlwarnung. Das ist nützlich, wenn man unterwegs ist und nicht mehr genau weiss, wo man das Wohnmobil abgestellt hat.

Ladezustand des Smartphone Akkus
In der Statusnachricht wird jetzt auch der Ladezustand des Smartphone Akkus übertragen (in Prozent). Die App versendet außerdem eine Chat Nachricht, wenn der Ladezustand unter 20% sinkt.

Truma-Temperatursensor
Bisher hatte ich den Arduino, den Temperatursensor und das Bluetooth-Modem in ein Gehäuse eingebaut, das zwar hinter der Schiebetür platziert werden sollte, aber trotzdem sichtbar gewesen wäre. Während der Testphase hatte ich dieses Gehäuse provisorisch in einem der Küchenschränke eingebaut. Mit dem sichtbaren Gehäuse konnte ich mich aber auf Dauer nicht anfreunden, deshalb habe ich beschlossen, die ganze Elektronik in eines der Zierprofile einzubauen – dort sieht man nichts mehr von der Elektronik und sie nimmt auch keinen wertvollen Schrankraum weg. Das einzig sichtbare Teil ist der zusätzliche Temperatursensor des Arduinos. Damit der auch optisch passt, habe ich einen Truma-Temperatursensor als Ersatzteil erworben. Den Sketch habe ich so erweitert, dass er die Temperatur alternativ über diesen zweiten Truma-Sensor ermitteln kann.

Lichtschalter
Unser Wohnmobil (Knaus BoxStar) hat über den hinteren Betten Leseleuchten, die man vom Bett aus bedienen kann und zusätzlich ein helles Deckenlicht, dessen Schalter sich vorne bei der Küche befindet. Das ist etwas unpraktisch: wenn man hinten mal helles Licht benötigt, muss man erst aus dem Bett krabbeln, um vorne den Lichtschalter zu betätigen. Deshalb habe ich sowohl den Lichtschalter, als auch das Deckenlicht an den Arduino angeschlossen. Zusätzlich habe ich einen Lichtschalter in die App eingebaut. Den Arduino Sketch habe ich so erweitert, dass beide Schalter zusammen eine Wechselschaltung bilden. Das heißt, man kann das Licht am Lichtschalter ein- und in der App wieder ausschalten – oder umgekehrt. Natürlich kann man auch ausschliesslich am Lichtschalter oder in der App schalten. Das Handy mit der smart WoMo App liegt nachts bei uns neben dem Bett – somit kann ich jetzt auch das Deckenlicht vom Bett aus ein- bzw. ausschalten. Wer will kann das Deckenlicht sogar per Chat-Nachricht aus der Ferne schalten 🙂
Natürlich kann man statt eines Lichts auch andere Verbraucher anschliessen und diese per App oder Chat-Nachricht schalten.
Auf der Hardware-Seite ist dokumentiert, wie man den Lichtschalter und das Licht an den Arduino anschliesst.

Spannung Aufbaubatterie
Es gibt jetzt die Möglichkeit, die aktuelle Spannung der Aufbaubatterie im Wohnmobil zu messen. Den Wert kann man per Chat Nachricht „i“ abfragen. Sie wird außerdem in der Statuszeile der Smart WoMo App angezeigt. Die zughörige Schaltung ist auf der Hardware-Seite dokumentiert.

iPhone Unterstützung
Last but not least gibt es bessere Unterstützung für die iPhone Fans. Ich habe in die Smart WoMo App einen Web Server integriert. Wenn sich das Android Smartphone, auf dem die Smart WoMo App läuft und ein iPhone im selben WiFi-Netz befinden, kann man die Heizung und das Licht auch mit dem Web Browser des iPhone steuern. Dazu fordert man zunächst mit der bekannten „i“ Chat-Nachricht den aktuellen Status an. In der Antwort wird die Ip-Adresse des Android Smartphones mitgesendet, sofern es mit einem WiFi-Netz verbunden ist. Diese Ip-Adresse gibt man im Browser des iPhone ein und schon erhält man eine Webseite angezeigt, über die man das Licht und die Heizung steuern kann. Das Ganze ist noch etwas experimentell – aber von meinem iPad aus funktioniert es meistens schon ganz gut. In ein gemeinsames WiFi-Netzwerk bekommt man die beiden Geräte beispielsweise dadurch, dass man das iPhone als Access-Point konfiguriert (Stichwort: Tethering) und dann das Android-Handy mit diesem AP verbindet. Eine andere Möglichkeit ist ein dedizierter Router im Wohnmobil, der ein WiFi-Netz aufbaut.

smart WoMo Version 1.1 ist verfügbar

Neben den familiären Aktivitäten habe ich über die Feiertage Zeit gefunden, kleinere Verbesserungen in smart WoMo einzubauen. Um diese zu nutzen, musst du:

  • das Bluetooth-Modem anders verdrahten (siehe Schaltplan)
  • den neuen Sketch auf den Arduino aufspielen
  • die neue smart WoMo App installieren

Folgendes hat sich verändert:

  1. Das Bluetooth-Modem wird jetzt an die Pins 10 und 11 des Arduinos angeschlossen (Achtung: geänderten Schaltplan beachten!). Das hat den Vorteil, dass man die RX/TX Leitungen des Bluetooth-Modems nicht mehr abziehen muss, wenn man den Arduino mit dem Computer verbindet.
  2. Im Status des Chat-Programms sieht man jetzt, wenn die smart WoMo App online ist (siehe Bild unten)
  3. Im Status-Text des Chat-Programms wird jetzt die aktuelle Temperatur im Wohnmobil und die Einstellung der Heizung angezeigt (siehe Bild unten).
  4. Die smart WoMo App versendet nicht mehr jede Minute eine Chat-Nachricht.
  5. Man kann die Kommandos abkürzen; folgende Abkürzungen sind erlaubt: „h a“, „h f“, „h n“, „h w“, „i“

Hier ein Bildschirmfoto vom Chat-Programm, das ich auf meinem Android Smartphone verwende (das Programm heisst übrigens Yaxim). Die neuen Funktionen sind rot umrandet:

Screenshot_2015-01-03-16-39-34