Internet Access Point & WLAN Verstärker

Der Sommer ist nun vorbei und wir sind nicht mehr so häufig mit dem Wohnmobil unterwegs.

So habe ich an den Wochenenden jetzt wieder etwas Zeit für das smartWoMo Projekt.

Eine neue Version steht schon bereit – auf der Einsteigen Seite erkläre ich, wie du sie herunterladen und einrichten kannst.

Und hier sind die neuen Funktionen:

Installation

Einige Leser hatten mit der bisherigen Installationsprozedur Probleme und haben kein lauffähiges System bekommen. Vor allem die Installation einiger node Bibliotheken hat immer wieder Schwierigkeiten bereitet.

Deshalb enthält die neue Version von smartWoMo jetzt bereits alle notwendigen Programme und Bibliotheken. Du mußt smartWoMo nach dem Herunterladen also nur noch deinen Wünschen entsprechend einrichten. Installieren und konfigurieren musst du jetzt nichts mehr.

Access Point & WLAN Verstärker

Um smartWoMo ins Internet zu bringen, war bisher ein zusätzlicher Access Point oder ein Smartphone mit Tethering-Funktion notwendig. Das hat zu zusätzlichen Kosten und einem höheren Stromverbrauch geführt. Außerdem mußte man den Access Point oder das Smartphone im Wohnmobil ja auch irgendwo unterbringen.

Die neue Version von smartWoMo kann nun direkt Verbindung mit dem Internet aufnehmen – ohne zusätzlichen Access Point und ohne ein zusätzliches Smartphone. Das geht über 2 mögliche Wege:

  1. Internet über Mobilfunk
    Du kannst einen Mobilfunk-USB-Stick an smartWoMo anschliessen. Der enthält eine normale SIM-Karte (so eine, wie in deinem Smartphone steckt) und stellt die Verbindung zum Internet über das Mobilfunknetz her. Dieser Weg ist vor allem nützlich, wenn du mit dem Wohnmobil fährst oder frei stehst oder auf einem Campingplatz bist, der kein WLAN anbietet.
  2. Internet über Campingplatz-WLAN
    Du kannst einen zusätzlichen WLAN-USB-Stick an smartWoMo anschliessen. Der kann Verbindung mit dem Campingplatz-WLAN aufnehmen. Diese Variante kannst du auf einem Campingplatz verwenden, der WLAN anbietet.

Du kannst beliebig zwischen beiden Varianten wechseln. Schliesse einfach den entsprechenden USB-Stick an smartWoMo an, der gerade die beste Internet-Verbindung verspricht.

Du wirst smartWoMo – genauer gesagt: den Raspberry Pi, der smartWoMo enthält – möglicherweise an einer Stelle in deinem Wohnmobil installieren, wo du weder guten Mobilfunk- noch guten WLAN-Empfang hast. Ich habe smartWoMo beispielsweise hinter dem Fernseher montiert. Um dennoch einen exzellenten Mobilfunk- und WLAN-Empfang zu bekommen, kannst du ein USB-Verlängerungskabel von einem Heki Fenster bis zu der Stelle verlegen, an der smartWoMo installiert ist.

In meinem Kastenwagen sieht die Installation im Heki so aus:

HekiMitHuaweiStick

Du steckst einfach den gerade passenden Stick auf die Buchse des USB-Verlängerungskabels. Im Foto ist der Mobilfunkstick eingesteckt. Die Stelle, an der der Stick sich somit befindet, ist jetzt zwar noch immer innerhalb des Wohnmobils – der Stick ist also vor Witterungseinflüssen geschützt. Aber: der obere Teil des Hekis befindet sich oberhalb der Karosserie und damit an der Stelle, an der man den besten Funkempfang hat.

Neuer grafischer Desktop incl. Erreichbarkeit über Smartphone (per vnc)

Die neue Version von smartWoMo bringt auch die aktuellste Version des grafischen Desktops mit – „Raspbian Pixel“ genannt. Diesen grafischen Desktop kann man mit Hilfe einer App steuern – sowohl auf Computern, als auch auf Smartphones. Das heißt, du kannst den grafischen Desktop von smartWoMo mit Hilfe eines Smartphones oder eines anderen Computers fernsteuern.

Raspbian Pixel bringt auch eine frischere Optik mit und einen Netzwerk-Manager, den du beispielsweise nutzen kannst, um dich mit einem Campingplatz-WLAN zu verbinden.

Umstellung auf Raspberry Pi 3

Bisher hat smartWoMo einen Raspberry Pi 2 als Basis verwendet. Die neue Version von smartWoMo basiert nun auf dem Raspberry Pi 3. Der hat Bluetooth und WLAN bereits eingebaut. Außerdem ist er etwas schneller, als der Raspberry Pi 2.

Nachtmodus

Wenn es im Winter sehr kalt ist, lassen wir gelegentlich während der Fahrt im Wohnmobil die Aufbau-Heizung zusätzlich zur Fahrzeug-Heizung mitlaufen. Die Temperatur der Aufbau-Heizung wird dann vom Fahrersitz aus natürlich mit smartWoMo gesteuert. Ich habe allerdings festgestellt, dass die smartWoMo Anzeige durch die Farbgebung nachts ziemlich hell ist und blendet. Deshalb habe ich einen Nachtmodus in die Anzeige eingebaut. Die Farben für nachts sind dunkler und außerdem an die Instrumentenbeleuchtung des Ducato angepaßt.

Tagmodus

Tagmodus

Nachtmodus

Nachtmodus

 

Feedback erwünscht

Soviel erst mal zu den letzten Erweiterungen. Natürlich habe ich vor, während des Winters weitere Ideen umzusetzen.

Übrigens würde ich mich über Feedback per Mail freuen – gerne auch als Kommentar auf dieser Seite.

Sommerpause

Du hast es schon gemerkt: die letzten Wochen ist es hier etwas ruhiger geworden. Das schöne Wetter lockt mich ins Freie. Mit dem Blog geht es deshalb im nächsten Winter weiter.

Das heißt aber nicht, dass im Sommer bei smartWoMo gar nichts läuft ! Im Gegenteil: den Sommer über habe ich diverse neue Funktionen im Wohnmobil im Test. Der Fokus liegt dabei auf Software-Erweiterungen. Die Einbindung weiterer Sensoren oder Aktoren ist nicht geplant.

Was sich bewährt, werde ich im nächsten Winter dann vorstellen und auf diesem Blog dokumentieren.

Eine – bisher vielversprechende – Funktion sei schon verraten: smartWoMo wird zukünftig auch als mobile Access Point verwendet werden können. Das heißt, du kannst an den Raspberry direkt einen Mobilfunkstick anschliessen. Aktuell teste ich den Huawei E303, der smartWoMo direkt ins Internet bringt, ohne dass ein zusätzliches Smartphone oder ein zusätzlicher Access Point benötigt wird.

Das ist aber nicht alles, denn smartWoMo kann diese Internetverbindung per WLAN auch anderen Geräten zur Verfügung stellen, also als Access Point fungieren.

Um mit dem Huawei E303 auch ohne externe Dachantenne einen guten Empfang zu bekommen, habe ich diesen übrigens im Heki Dachfenster installiert. Das hat den Vorteil, dass er sich auf diese Weise außerhalb und oberhalb des Fahrzeugs befindet, was den Empfang drastisch verbessert. Das ist vor allem bei Kastenwägen mit Metallwänden wichtig. Weiterer Vorteil: ich mußte kein Loch durch das Dach bohren, um das Kabel für eine Außenantenne zu verlegen.

Apropos „bewähren“: die Radiofunktion hat sich nicht bewährt, deshalb werde ich die hier auch nicht dokumentieren. Radiosender zu streamen hat zwar funktioniert, aber es gibt 2 Nachteile:

  1. Um eine gute Musikqualität zu erreichen, müssen viele Daten übertragen werden. Das ist teuer, wenn man mit dem Wohnmobil unterwegs ist und die Daten über das Mobilfunknetz übertragen werden.
  2. Manche Radiosender arbeiten mit Playlisten, die erst aufgelöst werden müssen. Das können leider nicht alle Browser.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Sommer und viele tolle Reisen mit dem Wohnmobil 🙂

Kai-Uwe

Musik

Gute Musik ist natürlich auch im Wohnmobil wichtig. Und es gibt viele Möglichkeiten, Musik in das Wohnmobil zu bringen: Autoradio, iTunes, Streaming Apps auf dem Smartphone usw.

Allerdings habe ich bisher keine einfache Möglichkeit gefunden, im Wohnmobil mit einem simplen Knopfdruck die gewünschte Hintergrundmusik zu starten. Also habe ich mal versucht, eine solche einfache Möglichkeit in smartWoMo einzubauen. Das Ergebnis sieht auf einem Tablet oder Computer so aus:

ScreenshotBrowserMusic

Man sieht in smartWoMo verschiedene Wiedergabe-Listen – in diesem Beispiel also „Entspannung“, „Filmmusik“, „Jazz“, „Klassik“, „Oldies“ und „Pop“. Diese Listen entsprechen Verzeichnissen im Dateisystem des Raspberry. Die Namen kann man selbst festlegen. In die einzelnen Verzeichnisse kopiert man die zugehörigen Musikstücke hinein.

Um die Musik anzuhören, tippt man auf eine Liste. Die gerade aktive Liste wird mit einem blauen Punkt markiert. Wenn man die Musik anhalten möchte, tippt man noch mal auf die Liste. Möchte man eine andere Liste anhören, tippt man auf die andere Liste.

Einfacher geht’s nicht, oder ?

Abgespielt wird die Musik direkt auf dem Tablet oder Smartphone, auf dem man die Webseite von smartWoMo gestartet hat. Wenn du ein Bluetooth fähiges Autoradio hast, kannst du die Musik dann vom Smartphone auf das Autoradio übertragen. Falls nicht, schliesst du das Smartphone per Audiokabel an das Radio an. Oder du hörst dir die Musik per Kopfhörer an.

Hier ein Beispiel mit anderen Listen und auf dem Smartphone:

SmartPhoneMusik

Aktuell befindet sich diese neue Funktion im Test in meinem Wohnmobil, deshalb habe ich sie noch nicht auf einer eigenen Seite dokumentiert.

Außerdem arbeite ich noch an einer Erweiterung: es wird möglich sein, auf diese einfache Art auch Musik von Radiosendern über das Internet zu hören – sofern man eine Internetverbindung im Wohnmobil hat.

Batteriemonitor

Wir nutzen unser Wohnmobil nicht nur für den Urlaub, sondern auch als Ersatz für einen zweiten Pkw. Allerdings kann es trotzdem passieren, dass das Wohnmobil längere Zeit nicht genutzt wird. Zum einen fahre ich gerne mit dem Fahrrad und zum anderen haben wir ja noch ein weiteres Auto.

Bisher habe ich alle paar Tage im Wohnmobil nachgeschaut, wie der Füllstand der Batterie ist. War nicht wirklich ein Problem – das Fahrzeug steht ja vor der Tür. Aber da ich ja nun mal smartWoMo entwickelt habe, wollte ich den Ladezustand der Batterie eben auch auf meinem Smartphone kontrollieren können.

Also habe ich mich entschieden, smartWoMo um eine Möglichkeit zu erweitern, die Batteriespannung zu messen. Dokumentiert ist das Ganze auf der Batterie Seite.

Viel Spaß beim Nachbauen.

Die Heizung

Nun findest du auf der Seite Heizung die Beschreibung, wie du smartWoMo in dein Wohnmobil einbauen kannst. Das ermöglicht es dir, die Heizung per Smartphone, Tablet oder Computer zu steuern – sowohl innerhalb des Wohnmobils, als auch per Internet aus der Ferne.

Wenn du Fragen dazu hast, hinterlasse einfach einen Kommentar auf meinem Blog. Oder sende mir eine Mail an die Adresse, die du im Impressum findest.

Viel Spaß beim Nachbauen !

 

Das Netzwerk im Wohnmobil

Jetzt gibt es auch die Beschreibung, wie du dein Wohnmobil und den Raspberry Pi mit einem drahtlosen (WLAN) Netzwerk versorgst. Du findest sie auf der Netzwerk Seite.

An einem der nächsten Wochenenden werde ich dann beschreiben, wie der Temperatursensor und das Relais für die Heizungssteuerung anzuschliessen sind.

Es kann losgehen mit dem Raspberry Pi

So, jetzt habe ich Zeit gefunden, die ersten Raspberry Pi Beschreibungen zu erstellen.

Rechts oben im Menü gibt es den neuen Beitrag „Einsteigen„. Dort findest du eine Einkaufsliste und Installationsanleitungen für den Raspberry Pi und die smartWoMo Software. Wenn du den Anleitungen folgst, hast du am Ende einen funktionsfähigen Raspberry Pi inklusive smartWoMo.

Wenn du möchtest, kannst du zusätzliche, kostenlose Software auf deinem Raspberry Pi installieren. Beispielsweise Bürosoftware oder Spiele. Stöbere einfach mal im Raspberry Pi Store, den du über das Menü der grafischen Oberfläche findest.

Als nächstes werde ich beschreiben, wie du den WLAN Stick installierst und Temperatursensor und Heizungsrelais anschliesst. Sobald ich wieder Zeit finde.

Große Änderungen kündigen sich an

Der Sommer ist leider vorbei und es geht weiter mit smartWoMo. Während unserer Fahrten mit dem Wohnmobil hatte ich Muße, mir die nächsten Funktionen für smartWoMo auszudenken. Dabei sind viele Ideen zusammengekommen und mir ist klar geworden, dass einige davon mit der aktuellen Plattform schwierig umzusetzen sind. Schon bisher war es so, dass die Programmierung der Android App mit Java sehr zeitintensiv war und ich nur langsam vorangekommen bin. Da ich das Ganze in meiner Freizeit betreibe, habe ich mir also überlegt, wie ich mit der Software-Entwicklung schneller vorankommen könnte. Das Ergebnis war der Entschluss, für die weitere Entwicklung nicht mehr eine Android App  als Basis zu verwenden, sondern einen Raspberry Pi.

Ein weiterer wichtiger Grund, die Plattform zu wechseln war, dass ich anderen Bastlern die Möglichkeit geben wollte, smartWoMo an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Die gesamte Plattform ist nun offen, sodass jeder, der JavaScript programmieren kann, smartWoMo um eigene Funktionen erweitern kann.

Und der Entschluss war gut. Einen ersten Prototyp konnte ich bereits mit sehr wenig Aufwand fertig stellen. Der hat noch nicht alle Funktionen der bisherigen Lösung. Aber das ist nur eine Frage der Zeit.

Du kannst den Prototyp in folgendem Video bewundern:

 

Viel Spaß dabei.

Zum Kommentieren ist jetzt Anmeldung erforderlich

Ursprünglich wollte ich es Euch – meinen Lesern – so einfach wie möglich machen, hier Kommentare zu hinterlassen. Leider haben mittlerweile diverse Spam Bots mein Blog entdeckt, sodass mein E-Mail Eingang ständig mit zu genehmigenden Spam Kommentaren vollgemüllt wird.

Um die abzuwehren, muss ich nun doch eine Registrierungspflicht einführen. Ich hoffe, dass Ihr Euch davon nicht abschrecken lasst.

Sommerpause

Die Tage werden länger und wärmer. Garten und Wohnmobil locken ins Freie und auf Reisen – auch meine Familie und mich 🙂

Aus diesem Grund werde ich die nächsten Monate keine neue Version von Smart WoMo veröffentlichen. Aber keine Sorge: eine neue Version mit neuen Features gibt es dann im nächsten Winter.

Als Vorgeschmack sei eines dieser Features schon verraten: es wird für Softwareentwickler die Möglichkeit geben, die Smart WoMo App nach eigenen Vorstellungen zu erweitern. Wie das geht, erkläre ich dann bei Veröffentlichung der nächsten Version.

Allen Lesern wünsche ich bis dahin tolle Reisen mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen.

Bis dann,

Kai-Uwe